Dieter Averbeck wird am 06. März 1933 in Münster als drittes von insgesamt sechs Kindern von Ella Miesch und Bernhard Averbeck geboren. Früh wird er geprägt von seinem vier Jahre älteren, künstlerisch tätigen Bruder Edmund Averbeck und einem Onkel, dem Kunstmaler Bernd Miesch.
In seiner Jugend, nach dem Krieg lebt er längere Zeit bei seinem Onkel, bevor er dann an der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Otto Coester studiert. Aufgrund eines Stipendiums geht Dieter Averbeck 1956 nach Paris und arbeitet bei William S. Hayter im Atelier 17.
1959 zieht er nach München, das zu dieser Zeit einen künstlerischen Aufschwung erlebt. Polling in Oberbayern wird dann ab 1967 zu einem weiteren Lebensort, bevor er in den Jahren zwischen 1983 und 1995 im südlichen Griechenland, auf der Mani ein Zuhause findet und von der ursprünglichen Art der Menschen zu leben, in seiner Arbeit inspiriert wird. Nachdem sich seine familiären und beruflichen Vorstellungen dort nicht umsetzen lassen und er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat, geht er zurück nach München. Anfang 2000 arbeitet er dann immer wieder phasenweise in Italien, in Dolcedo. Er lebt dort bescheiden, in einfachen Verhältnissen. Sein Leben wird immer auch geprägt durch die Frauen, denen sich Dieter Averbeck verbunden fühlt. Von den vier Frauen, die ihn in den verschiedenen künstlerischen Phasen begleiten, hat er insgesamt acht Kinder.
Für sein künstlerisches Schaffen bekommt er viel Zuspruch. Das besondere an seiner Art ist es, das Große im Kleinen zu finden. Diese Hingabe zeigt sich sich auch durchweg in seinen Arbeiten. Sein eigener Anspruch jedoch lässt es nicht zu, sich um seine Außendarstellung als Künstler und die Vermarktung seiner Werke zu kümmern bemühen.
Dieter Averbeck stirbt am 29.03.2020 in München und hinterlässt überall, wo er tätig war, Spuren, die weit über seine künstlerische Tätigkeiten hinausgehen und noch zu entdecken sind.












